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Energie / Wirtschaft / Unternehmen 
Innsbruck, 15.10.2026 

Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser 2026 zeigt neueste Entwicklungen in Österreich auf
Pünktlich zum Start der Heizsaison zeigt der aktuelle Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser, wie es um Heizkosten, Energieverbrauch und Wärmeversorgung in Österreich steht. Dafür hat Techem österreichweit Daten aus rund 198.000 Wohnungen in etwa 11.000 von Techem betreuten Mehrfamilienhäusern ausgewertet und mit ausgewählten europäischen Ländern verglichen. Die Ergebnisse zeigen: Für das Beheizen eines Quadratmeters Wohnfläche fielen im vergangenen Jahr im Durchschnitt 8,33 Euro an. Die Wärmeversorgung durch fossile Energieträger ist in Österreich deutlich geringer als in Deutschland. Zugleich ortet die Auswertung ein erhebliches Potential für den Einsatz von Wärmepumpen. www.techem.at     

Im Schnitt mussten Österreicher*innen im Jahr 2025 8,33 Euro brutto aufwenden, um einen Quadratmeter Wohnfläche zu beheizen – berücksichtigt sind dabei die Energieträger Erdgas, Fernwärme und Heizöl. Innerhalb Österreichs zeigt sich jedoch ein sehr unterschiedliches Bild: Am teuersten ist das Heizen in Salzburg mit 11,14 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Kärnten mit 9,91 Euro und der Steiermark mit 9,55 Euro. Dahinter liegen das Burgenland mit 8,60 Euro, Niederösterreich mit 8,28 Euro und Tirol mit 7,89 Euro. Nahezu gleichauf folgen Oberösterreich mit 7,55 Euro und Wien mit 7,54 Euro. Am günstigsten ist das Heizen in Vorarlberg, wo durchschnittlich 6,82 Euro jährlich pro Quadratmeter anfallen.

Im europäischen Vergleich liegen wir damit bei den durchschnittlichen Raumheizkosten pro Wohneinheit im Mittelfeld. Deutlich höher fallen die Kosten in Deutschland, der Schweiz und Italien aus, die im Vergleich die höchsten durchschnittlichen Raumheizkosten pro Wohnung aufweisen.

Fernwärme europaweit an der Spitze der Energieträger 
Die Techem-Studie, die den Energieverbrauch in Europa vergleichbar machen will und länderübergreifend Entwicklungen und Herausforderungen der europäischen Energiewende beleuchtet, liefert aufschlussreiche Ergebnisse: In den von Techem ausgewerteten Mehrfamilienhäusern in Österreich liegt Fernwärme mit 51,4 Prozent klar an erster Stelle bei den eingesetzten Energieträgern. Dahinter folgen Erdgas mit 30,3 Prozent, Heizöl mit 9,2 Prozent, Strom mit 5,1 Prozent und Holz mit 4 Prozent. Positiv sticht hervor, dass die Fernwärme in Österreich niedrige Emissionsfaktoren aufweist.

Dieser Trend zeichnet sich auch im europäischen Vergleich ab: in 1,1 Millionen untersuchten europäischen Wohnungen ist Fernwärme mit einem Anteil von 52 Prozent der am häufigsten eingesetzte Energieträger, gefolgt von Erdgas mit 32 Prozent.

Zwei Drittel der Wohnungen werden mit fossilen Energieträgern beheizt
2025 entfielen 64 Prozent der Wärmeversorgung in den analysierten österreichischen Mehrfamilienhäusern auf fossile Energieträger. Damit liegt Österreich rund 25 Prozentpunkte unter dem deutschen Vergleichswert von etwa 89 Prozent. Dennoch besteht weiterhin erhebliches Potenzial, die Ökobilanz der Gebäude durch den Umstieg auf klimafreundlichere Heizsysteme zu verbessern. Eine Möglichkeit, den Einsatz fossiler Energieträger in Mehrfamilienhäusern weiter zu reduzieren, ist der Umstieg auf Wärmepumpen. 

Techem Österreich Geschäftsführer Karl Moll dazu: „Mit gezielten Investitionen kann die Nutzung fossiler Energieträger deutlich reduziert werden. Wärmepumpen sind dabei ein möglicher Lösungsansatz.“ Die aktuelle Auswertung zeigt, dass 22 Prozent der Heizungsanlagen im Gebäudebestand niedertemperaturfähig sind und damit bereits heute wärmepumpengeeignet wären, mit Heizkörpertausch sogar 76 Prozent. Damit liegt Österreich zusammen mit Italien auf Platz zwei hinter Deutschland mit 40 Prozent. 

Digitalisierung schafft Verbrauchstransparenz 
Im europäischen Durchschnitt waren 2025 bereits 92,8 Prozent der Erfassungsgeräte ohne Betreten der Wohnung ablesbar, in Österreich lag der Anteil bei 85,3 Prozent. Die Umrüstung schreitet weiter voran – auch mit Blick auf die Vorgaben des Bundes-Energieeffizienzgesetzes (EEffG). Einen wichtigen Mehrwert bietet die Fernablesbarkeit vor allem in Verbindung mit digitalen Lösungen: Über das Techem Kundenportal können Verbrauchsdaten transparent und laufend eingesehen werden. „Die Kombination aus funkbasierter Erfassung und digitaler Verbrauchsinformation schafft die Grundlage dafür, den eigenen Energieverbrauch besser nachzuvollziehen und Einsparpotenziale zu erkennen“, so Moll. Und das macht sich bezahlt: Studien der Technischen Universität Dresden zeigen, dass eine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung im Mittel rund 20 Prozent Energieeinsparung ermöglichen kann.   

Über den Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser 
Der Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser bietet eine umfassende Analyse des 
Energieverbrauchs, der Emissionen und der Digitalisierung in den von Techem betreuten 
Liegenschaften. Die Analyse wird in Deutschland seit 1998/99 veröffentlicht und analysiert 
Verbrauchsdaten, Trends und Einsparpotenziale, die sich sowohl an Hausverwaltungen als 
auch Eigentümergruppen richten. Die aktuelle Analyse für Österreich stützt sich auf Daten aus 
dem Jahr 2025, die anonym aus Verbrauchsabrechnungen von rund 198.000 Wohnungen in 
11.000 Mehrfamilienhäusern erhoben wurden. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse 
zwischen den Ländern sicherzustellen, wurde nicht die Gesamtheit der von Techem betreuten 
Wohnungen ausgewertet, sondern ausschließlich Daten anonymisiert erhoben, die 
festgelegten, einheitlichen Kriterien entsprachen. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, 
Fortschritte messbar zu machen und konkrete Handlungsoptionen für die Energiewende 
aufzuzeigen. 

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie den vollständigen Bericht sowie eine interaktive Karte, die die Daten auf Bundesländerebene übersichtlich darstellt: https://www.techem.com/at/de/weitere-infos/presse/alle-beitraege/techem-atlas-landkarte 


Über Techem
Techem ist ein führender Serviceanbieter für digitale und innovative Lösungen rund um den effizienten Betrieb von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Leistungen decken die Themen Energiemanagement, Verbrauchserfassung und -transparenz, Sicherheit und Komfort sowie Prozesseffizienz in Immobilien ab. Das Unternehmen wurde 1952 gegründet, ist heute mit über 4.300 Mitarbeitenden in 18 Ländern aktiv und betreut mehr als 13,5 Millionen Wohnungen. Techem unterstützt Eigentümer und Verwalter bei der Analyse von Wärme- und Wasserverbräuchen in Immobilien sowie bei der Identifizierung von Effizienzpotenzialen. Als Marktführer in der Funkfernerfassung von Energieverbräuchen in Wohnungen treibt Techem die Vernetzung und Digitalisierung von Prozessen in Immobilien weiter voran. 
Der Unternehmenssitz der österreichischen Techem Messtechnik GmbH befindet sich in Rum bei Innsbruck. Die Techem Wassertechnik GmbH wurde 1996 gegründet und ergänzt das Lösungsportfolio rund um die Trink- und Heizwasserqualität in Immobilien. Techem betreut heute in Österreich mit über 300 Mitarbeitenden über eine halbe Million Wohnungen mit rund 2,2 Mio. Mess- und Erfassungsgeräten. Die Nähe zum Kunden ist durch Standorte in Wien, Graz, Villach, Salzburg, Wels, Innsbruck und Dornbirn gewährleistet. Seit 2017 ist Techem klimaaktiv Partner. www.techem.at

Bildmaterial beiliegend, Abdruck honorarfrei 
BU1: Bei den Heizkosten gibt es in Österreich große regionale Unterschiede © Techem
BU2: Karl Moll, Geschäftsführer Techem Österreich © Thomas Steinlechner

Presserückfragenhinweis:
comm:unications – Consulting & Services
Sarah Krasser-Fuchs sarah.krasser@communications.co.at | Tel. +43 1 315 14 11 – 43 www.communications.co.at